Wo darf ich grillen und wo nicht?

„Behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest.“ Wir wissen nicht, ob Konfuzius gerne gegrillt hat. Aber wir finden, dass er in puncto Rücksichtnahme Recht hat.

Ein Nachbarschafts-Streit lohnt sich aus unserer Sicht nun wirklich nicht, wenn es um eines der schönsten Dinge geht: das Grillen. Doch manch einer fühlt sich von Rauch, Geruch und Geräuschen aus geselliger Runde gestört. Deshalb sollte man erstens: rücksichtvoll grillen. Und zweitens: wissen, was erlaubt ist. 

 

Tipp 1: rücksichtvoll grillen

Ihr wollt heute Abend spontan mit Freunden grillen? Kann ja sein, dass der Nachbar ausgerechnet morgen Frühschicht hat oder eine Klausur schreibt. Einfache Lösung: Bescheid sagen oder den Nachbarn ggf. einladen, anstatt Ärger zu verursachen, der schlimmstenfalls dauerhaft schwelt. 

 

Tipp 2: wissen, was erlaubt ist. 

Wenn ihr in der glücklichen Lage seid, ein freistehendes Haus mit allem Drumherum, also Garten und Terrasse, habt, könnt ihr natürlich nach Lust und Laune grillen, solange keine Rauchschwaden in Richtung Nachbarschaft ziehen. Doch wie sieht es mit dem Grillspaß auf Balkon oder Terrasse von Mietshäusern aus? 

Grillen auf dem Balkon

Es gibt kein gesetzliches Grillverbot, aber auch kein generelles Recht auf Grillen. Laut dem Deutschen Mieterbund ist das Grillen auf dem Balkon von Mietwohnungen grundsätzlich erlaubt, solange sich niemand beschwert. Wenn Nachbarn sich vom Rauch gestört fühlen, kann es sich um einen „Verstoß gegen das Immissionsschutzgesetz“ handeln.

Viele Eigentümer legen allerdings ein Grillverbot im Mietvertrag oder in der Hausordnung fest. Dies ist also individuell geregelt und muss eingehalten werden. 

Da bleibt nur die Alternative, im Park zu grillen. Was in öffentlichen Anlagen erlaubt ist, erfahrt ihr bei eurer Gemeinde oder Stadt. Denn es gibt kein bundesweites Gesetz für das Grillen in der Öffentlichkeit. In der Regel stehen in den Parks oder auf den Wiesen Hinweisschilder. Achtet dabei aufgrund der Brandgefahr darauf, einen Stand-Grill mit Beinen zu benutzen, der sicher auf der Erde steht. Apropos: Aus gleichem Grund ist das Grillen im Wald verboten.

Zurück zu Balkon, Terrasse und Garten: Generell müssen Nachbarn gelegentliches Grillen dulden. Bei wesentlichen Belästigungen durch Rauch und Qualm kann es aber zum Grillverbot kommen. Umso wichtiges ist es, raucharme Grillbriketts zu nutzen.
 

Wir haben etwas gegen Rauch: Dauerbrenner

Weder der Grillmeister noch der Nachbar möchte den ganzen Abend über im Rauch stehen. Deshalb sind Dauerbrenner Grillbriketts die beste Alternative zu klassischer Holzkohle. Denn zu ihren besonderen Eigenschaften gehört, dass sie raucharm verbrennen. Für die Rauchentwicklung gibt es sogar eine DIN-Norm. Die DIN SPEC 91346 für Grillbriketts aus hochreinem Kohlenstoffkonzentrat legt die Regeln für den Kohlenstoffgehalt, die Herkunft, die Anteile von Asche und Feuchtigkeit, die Art der Bindemittel, die Brenndauer und für die Rauchemission fest. Da unsere Dauerbrenner Grillbriketts raucharm verbrennen, liegt die Rauchentwicklung in der Norm. Achtet deshalb beim Kauf von Grillbriketts immer auf die entsprechenden DIN- und TÜV-Siegel für einwandfreie Qualität. 

Lieber zusammen grillen statt streiten.

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