Vier Personen stehen lachend um einen Grill.

Jetzt mal gaaaaaanz langsam!

Grillen und Fast Food – das widerspricht sich einfach. Nur wer es langsam angehen lässt und sich Zeit für die Zubereitung der Speisen nimmt, kann so richtig genießen. Und wie der Name schon sagt, geht es auch bei unseren Dauerbrenner Grillbriketts um lang andauernden Grillgenuss. Die aromatische und schonende Zubereitung gelingt am besten mit der indirekten Grillmethode, die bei Barbecue-Fans immer beliebter wird. Die indirekte Grillmethode ist vor allem für größere Fleisch- und Geflügelstücke, die länger als 25 Minuten garen müssen, geeignet.

Indirektes Grillen

Beim indirekten Grillen liegt das Grillgut nicht direkt über der Glut, wie man es normalerweise kennt. Die Grillbriketts werden links und rechts am Rand oder nur an einer Seite eines verschließ- oder abdeckbaren Grills platziert. Dadurch baut man eine direkte und indirekte Grillzone auf. Das Grillgut wird dann nicht direkt über, sondern neben die Hitzequelle gelegt, so dass die heiße Luft das Grillgut von allen Seiten umströmt. Der Grill wird so zu einer Art Backofen. 

Da das indirekte Grillen dem Garen ähnlich ist, sollte der Grill zugedeckt bleiben. So kann die heiße Luft nicht entweichen und der Garprozess verlängert sich nicht unnötig. Um die Hitze über längere Zeit schön gleichmäßig zu halten, nehmt ihr am besten Dauerbrenner Grillbriketts. Denn diese sind bekannt dafür, auch über viele Stunden konstant zu glühen. Durch das hochreine Kohlenstoffkonzentrat und die gleich großen Kohlestücke verläuft die Wärmeentwicklung nach dem Durchglühen besonders gleichmäßig.  

 

Vorwärts oder rückwärts? 

Beim indirekten Grillen gibt es zwei Methode: das Vorwärtsgrillen und das Rückwärtsgrillen. Ja, richtig gehört. Das, was ihr normalerweise macht, ist Vorwärtsgrillen. Also erst bei hoher Hitze scharf angrillen und dann bei niedriger Temperatur bis zur gewünschten Konsistenz weitergaren. Zu Beginn wird das Fleisch direkt über der glühenden Kohle knusprig geröstet. Anschließend wird es auf die indirekte Garzone gelegt und der Deckel zugeklappt. Große Fleischstücke, etwa ein ganzes Huhn oder ein Schulterbraten, können so bei 160 bis 180 °C langsam und indirekt garen – ohne zu verbrennen. 

Beim Rückwärtsgaren ist es genau umgekehrt: Das Fleisch gart zunächst bei niedriger Temperatur (90 bis 120 °C) in der indirekten Zone bei geschlossenem Deckel vor. Erst zum Schluss wird das Fleisch kross gegrillt. Um eine schöne Kruste und leckere Röstaromen zu bekommen, braucht ihr eine direkte Hitze von ca. 250 °C. Bei diesem „krönenden Abschluss“ muss man einkalkulieren, dass das Fleisch nochmal mitgart. Diese Zeit muss also bei der Bestimmung der Kerntemperatur mitberechnet werden.

 

Nicht vergessen: Richtig anzünden

Auch hier gilt die Devise: Abwarten und schon mal ein Bierchen trinken. Denn wer richtig zündet, kann das Grillen noch besser genießen. Am besten funktioniert dies mit Anzündwürfeln und einem Anzündkamin. Dauerbrenner Grillbriketts brauchen rund 30 Minuten, bis sie durchgeglüht sind, bevor sie dann rund 4 Stunden konstant glühen. Wie einfach das geht, erfahrt ihr in unserer Anzündanleitung.

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